Schritt eins der NUAA Methode beginnt mit bewusstem Wahrnehmen.

Bevor wir etwas verändern oder entscheiden, braucht es Klarheit darüber, was überhaupt da ist.

Wahrnehmen bedeutet, innezuhalten und das ernst zu nehmen, was sich zeigt – ein Gedanke, ein Gefühl, eine Irritation oder eine konkrete Frage.

Oft beginnt ein Prozess nicht mit einem fertigen Ziel, sondern mit einer inneren Reibung.

Im ersten Schritt geht es nicht darum, sofort Lösungen zu finden.

Es geht darum, ehrlich zu erkennen, was ist.

Manchmal ist das ein klar formuliertes Anliegen, manchmal nur ein leises „So geht es nicht weiter“.

Wahrnehmen heißt, diesem Signal Raum zu geben, statt es zu übergehen.

Erst wenn ich sehe, was wirklich da ist, kann ich bewusst weitergehen.

Alles Weitere baut auf dieser Klarheit auf.

 

Schritt 1 – Wahrnehmen (Kurz-Anleitung)

Der erste Schritt der NUAA-Methode besteht darin, bewusst wahrzunehmen, was gerade in dir passiert.

Bevor wir etwas verstehen, annehmen oder verändern können, müssen wir zuerst bemerken, was überhaupt da ist.

Im Alltag reagieren wir oft automatisch auf Situationen, Gedanken oder Gefühle. Vieles geschieht so schnell,
dass wir nur noch das Ergebnis bemerken – zum Beispiel Ärger, Unruhe, Rückzug oder das Gefühl, blockiert zu sein.

Wahrnehmen bedeutet deshalb zunächst etwas sehr Einfaches:
innehalten und schauen, was gerade da ist.

Es geht in diesem Schritt noch nicht darum, etwas zu analysieren oder zu erklären.
Es reicht, ehrlich zu registrieren, was du gerade bemerkst.

Zum Beispiel:

- Was ist gerade passiert?
- Was denke ich im Moment?
- Was fühle ich?
- Wie reagiert mein Körper?
- Was tue ich gerade – oder was vermeide ich?

Manchmal sind die Antworten sehr klar.
Manchmal merkt man nur: „Irgendetwas fühlt sich nicht ganz stimmig an.“

Auch das ist bereits Wahrnehmen.

Dieser erste Schritt schafft einen Moment der Bewusstheit.
Statt einfach nur zu reagieren, beginnt man zu sehen, was im Inneren gerade geschieht.

Und genau das ist die Grundlage für die nächsten Schritte der Methode.

Wie Glaubenssätze entstehen

Glaubenssätze entstehen nicht plötzlich. Sie entwickeln sich im Laufe unseres Lebens aus Erfahrungen, Beobachtungen und den Schlussfolgerungen, die wir daraus ziehen.

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